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IV Film und Kindheit
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VI Germanistica

 

Reiseroute (rot markiert die Übernachtungsorte): Von Catania nach Taormina (B) und zur Straße von Messina (C); zum Ätna (D) und südlich weiter nach Siracusa, Noto und Ragusa (G); sodann nach Agrigento (I), Marsala (J), Erice (K), Segesta (L) und Monreale (M) bei Palermo (N);
von Bagheria (O) zurück nach Messina und Catania

Kartenquelle: https://maps.google.de/

Andalusien-Rundreise September 2006

Reisebericht von Horst Fleig

(erweiterte Fassung von Dezember 2015)

 

Reise mit insgesamt 12 Übernachtungen, nämlich in und unweit Ronda (2 ÜN), in Cádiz (1), Carmona (3), Córdoba (2), Gra­na­da (3) und Má­la­ga (1).

 

S. 1: Allgemeines zu dieser Reise

S. 4: Ronda - S. 4: Parador Ronda und Stierkampfarena - S. 5: Rondas Neustadt und die Altstadt-Kathedrale - S. 6: Finca-Parador „Molino del Arco”; Rondas

                    ehemalige Richtstätte

S. 7: Weiterfahrt durch „Weiße Dörfer”; Cabo de Trafalgar
S. 8: Cádiz

S. 9: El Puerto de Santa Maria und Juan de la Cosa

S. 10: Carmona - S. 10: Parador und „Pedro le Cruel” - S. 11: Carmonas Altstadt; westgotische Relikte in der Kirche Santa María

S. 12: Sevilla: Indienarchivund Kathedrale - S. 13: Kolumbus' Grabmal; Giralda und Giraldillo

S. 14: Carmonas römische Nekropole

S. 16: Sevilla: Tabakfabrik und Universität

S. 17: Sevillas Königspaläste (Reales Alcázares) - S. 18: Gerichtshof, Botschaftersaal und Gipshof - S. 19: Mudéjar-Palast von Pedro I. - S. 20: Mädchenhof

                     (Patio de las Doncellas) - S. 21: Der gotische Palasttrakt; Kreuzganghof (Patio del Cruzero) und María de Padillas „Bäder”

                     - S. 22: Gartenanlagen des Alcázar - S. 23: Die „Historischen Gärten”: Galeerengarten (S. 23), Troja-Garten (S. 24), Garten des Tanzes (S. 25), 

                     Merkurgarten und Groteskengalerie (S. 26) - S. 27: Garten der Damen mit dem Famabrunnen - S. 28: Pavillongarten Karls V. und Löwenpavillon - 

                     S. 29: Zu Karls V. Devise „Plus ultra”

S. 30: Sevilla: Casa de Pilatos” - S. 33: Gärten des Pilatushauses
S. 34: Al­modóvar del Río
S. 35: Madinat Al-Zahra

S. 37: Córdoba - S. 38: Alcázar de los Reyes Christianos” - S. 39: Plaza de las Tendillas und Puente Romano - S. 40: Beim Denkmal für Averroës - S. 41: Zur 

                         „Mezquita-Catedral” - S. 42: Córdobas Judería und Synagoge - S. 43: Zum Denkmal für Moses Maimonides - S. 44: Maurische Wassermühle;

                         „Museum der drei Kulturen” von Roger Garaudy

S. 45: Über Castro del Río nach Granada

S. 46: Granada: Das Rathaus an der Plaza del Carmen

                      - S. 47: Die Alhambra (Planskizze) - S. 48: Washington Irvings „Erzählungen von der Alhambra” - S. 48: Die Alcazaba-Festung - S. 49: Wacht-

                      turm und Waffenplatz der Festung - S. 50: Die Nasridenpaläste - S. 50: Der Mexuar-Palast - S. 52: Comares-Palast mit Myrtenhof - S. 55: Lö-

                      wenpalast - S. 62:  Partalpalast - S. 63: Sommerpalast Generalife

                     - S. 65: Granadas Innenstadt im Umkreis der Plaza de Bib-Rambla

- S. 66: Im alten Maurenviertel Albaicín

S. 69: Málaga und seine beiden Picasso-Museen

 

I. Allgemeines

 

Wie schon 1988 übernachteten wir nach Möglichkeit in Paradores wie der ehemaligen Maurenburg in Carmona oder dem aus dem 17. Jh. stam­men­den einstigen Rathaus in Ron­da. Zwar ging es mitunter von dem einen Glanzlicht wie der Alhambra zum ei­nem nachfolgenden wie der Säulen-Mo­schee von Córdoba, doch durchweg ohne Hast, da wir im­mer wie­der längere Zwi­schen­pau­­sen für Ab­ste­cher in tou­ristisch kaum er­schlos­se­ne Re­gi­o­nen oder Stadtviertel einlegten: So für das Cer­van­­tes-Pro­vinz­städt­chen Ca­stro del Rio oder ein­fach für ei­nen nirgendwo emp­foh­le­nen Stadt­teil von Cór­do­ba, in dem sich gerade ein äl­te­rer Zi­geu­ner­jun­ge beim Bewachen seines im Kinderwagen lie­gen­den Schwe­ster­chen ge­­mäch­­lich ra­sier­te und an ei­nem Parkf­lüß­lein von Kopf bis Fuß wusch; und wo wir wenig später auf ei­nen Floh­­markt mit über­wie­gend süd- und mit­tel­ame­ri­ka­ni­schem Wa­ren­an­ge­bot stießen.

   Überhaupt überraschten uns die vielen Indios in Südspanien, auch wenn von hier aus ihre Länder einst ent­deckt und kolonialisiert wur­den. Jetzt werden sie, wie in einem spa­ni­schen Fernsehbericht zu sehen, als Im­mi­gran­­ten ge­zielt angeworben, und zwar nicht nur als Re­prä­sen­tan­ten der spanischen Universalkultur, sondern wo­­mög­­lich auch zum mo­ra-

 

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