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SEVILLAS KÖNIGSPALÄSTE (REALES ALCÁZARES)

1= Puerta del León (Zugang) 2= Gerichtssaal (Sala de Justicia) 3= Palast von Pedro I. beim Jagdhof (Patio de la Montería)
4 = Mädchenhof (Patio de las Doncellas) 5 = Botschaftersaal (Salón de Embajadores)
6 = Palacio gótico (mit dem Salon Karls V.) 7 = Patio del Crucero (mit den subterranen Bädern María de Padillas)
Quelle: http://3.bp.blogspot.com/-RkglQa6IVbk/U35GATCw9RI/AAAAAAAAw3Y/puff002z_mk/s1600


Jetzt erst ma­chen wir uns auf den Weg zu den Kö­nigs­pa­lä­sten (Reales Alcázares), die gleich neben dem gestern von uns be­such­ten „In­di­en­ar­chiv” liegen. Mit­te des 13. Jh. ließ Pedro I. der Grau­sa­me den Großteil der Palastanlagen teilweise auf römischen und mau­ri­schen Fundamenten er­bau­en. Da die Muslime aus dem rück­er­ober­ten Sevilla ge­walt­sam vertrieben worden waren und er ihre Baumeister und Hand­wer­ker schätz­te, rief er sie aus dem damals noch von Mauren be­herrsch­ten und gleich­wohl mit ihm ver­bün­de­ten Granada her­bei­.

   Bei merk­li­cher architektonischer Nähe zur Alhambra von Granada hat der Alcázar doch seinen eigenen magischen Zauber. So ziem­lich al­les fin­det sich hier neu ver­eint, was unsereins von ara­bi­schen Palästen oder auch morgenländischer Baupracht glaubt in Er­in­ne­rung zu ha­ben, Be­tö­ren­des wie abstoßend Prahlerisches. Dies liegt sicherlich auch an der diskontinuierlichen, die Über­trump­fungs­lust begünstigenden Baugeschichte. So gilt das En­sem­b­le dieser Paläste als Höhepunkt der spanischen Mudéjar-Architektur, die das Beste der arabischen Baukunst in sich auf­zu­neh­men wuß­te und so Elemente wie die fi­li­gra­nen or­na­men­ta­len Gips­stuc­ka­tu­ren (Yeserias) als Wandverkleidungen und Artesonado-Holz­de­cken aufweist.


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