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Das Hauptgrabungsgelände von Mykéne: Unten links die Vorstadt, oberhalb des „Gräberrundes A” das Löwentor und zu beiden Seiten Wohn- und Arbeitsquartiere;
rechts davon der hochliegende Palastbereich und weiter östlich andere Funktionsbauten wie Lagerräume, Werkstätten und eine Zisterne
Am nördlichen Bildrand das 2003 eröffnete Archäologische Museum von Mykéne

Um 1885 am Löwentor von Mykéne: Eine von Heinrich Schliemann und Wilhelm Dörpfeld geführte archäologisch interessierte Gesellschaft
Entgegen den üblichen Bildlegenden befinden sich Schliemann und Dörpfeld nicht oberhalb des Torsturzes; vielmehr sitzt Schliemann mit pilosähnlicher Kopfbedeckung unten links und steht Dörpfeld hinter ihm.

Quellen: Satellitenfoto bei Google Maps unter „Mykene”   https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Lion_Gate_Mykene_with_Wilhelm_D%C3%B6rpfeld_and_Heinrich_Schliemann.jpg

 

Spartaner im 5. und 4. Jh. v. Chr. noch unbesiegt geblieben waren. In der Pro­vinz Ar­go­lís, einige Kilometer hin­ter der Ort­schaft Mikínes, erreichen wir die gut ausgeschilderte archäologische Stätte von My­ké­ne. Die Stra­ße führt zunächst am so­ge­nann­ten Schatzhaus des Atreus vorbei, das wir aber erst auf dem Rückweg bei der Weiterfahrt zu unserem Hotel in Toló auf­su­chen wol­len.

   Zur Rechten war schon seit Minuten der von mächtigen Mauern umfasste Burgberg von Mykéne zu sehen. Und nun, noch vor dem Parkplatz und Kassenhäuschen, lie­gen unmittelbar neben der Straße saum­gleich Ge­bäu­de­rui­nen der Vorstadt und bald dahinter etliche freigelegte Gräber (das Gräberrund B"). Wie in Olym­pia trifft ein Touristenbus nach dem anderen ein. Mit vielen anderen Be­su­chern gehen wir den ram­pen­ar­ti­gen und zu­letzt von der bis zu 12 Meter hohen Zy­klo­pen­mau­er um­fass­ten Weg zum Lö­wen­tor hoch. Einige Grüpp­chen ha­ben sich schon un­ter das schat­ten­spen­den­de Tor hin­gelagert. Wir wollen es erst zu ei­nem gün­sti­ge­ren Zeit­punkt näher in Au­gen­schein neh­men und wenden uns sogleich dem rechts dahinterliegenden, von Heinrich Schlie­mann 1876 frei­gel­eg­ten Schachtgräbern im Grä­ber­rund A” zu. Dass die­se im 16. Jh. v. Chr. an­ge­leg­ten Gräber sich in­ner­halb des Burgbezirks befinden, mag irritieren, doch lagen sie ursprünglich au­ßer­halb der Burg und wur­den erst drei Jahrhunderte später bei ei­ner Er­wei­te­rung der (Ky­k­lo­pen-)Mau­ern mit ein­be­zo­gen und dabei von einem dop­pel­ten, mit Erde aufgefüllten und dann abgedeckten Ring von Ge­steinsplatten umgeben.


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