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Oben: DION, das rekonstruierte hellenistische Theater mit dem Olymp im Hintergrund
Unten: Isis-Heiligtum von Dion





Oben: Tetradrachmon mit Alxander d. Gr. und Zeus Olympios (Museum Dion) Darunter: Hydraulis (Museum Dion)

Quellen: http://farm2.static.flickr.com/1425/1369493157_3ee4fd989d_o.jpg                                                                                                       www.muenzenwoche.de/de/Archiv/8?&id=695&type=n   

www.flickr.com/photos/15077479@N08/1860344569/sizes/o/in/photostream                                                                                http://farm4.static.flickr.com/3572/3458295896_551fa2e158.jpg?v=0


Do. 23.8.01:

Um mit dem Mietwagen aus der Tiefgarage zu kommen, habe ich das Au­to­kenn­zei­chen anzugeben und erhalte erst da­nach das Aus­fahr­ti­cket zu­rück. Wir nehmen nun die Autobahn gen Volos und biegen nach ungefähr an­dert­halb Stunden nach Dion ab. Am Nord­aus­läu­fer des Olymp lag hier die südlichste und wichtigste ma­ke­do­ni­sche Grenz­fe­stung, von der u.a. Badeanlagen, Theater und Wohn­häu­ser er­hal­ten sind. In dem Zeus-Heiligtum, nach dem die Ort­schaft ih­ren Na­men hat­te, brach­te Alex­an­der vor seinem großen Ver­gel­tungs­zug ge­gen die Per­ser Opfer dar. Beim Durch­lau­fen der ausgedehnten Parklandschaft au­ßer­halb der al­ten Stadt­mau­er ge­langt man im­mer wie­der zu Ste­gen, auf de­nen man oberhalb der Ausgrabungen weitergehen und so einen guten Über­blick ge­winnen kann. Zu­nächst kom­men wir zu ei­nem De­me­ter-Hei­lig­tum und dann, an dem hier sumpfigen Gewässer des Vafyras, zu ei­nem Isis-Hei­lig­tum, dem zur Sei­te ei­ne klei­ne Kult­stät­te mit der Skulp­tur (Re­plik) der hie­si­gen Aphrodite Hypolympidia liegt! Nun, bei­de wur­den schon in der My­tho­lo­gie zur Isis-Aphro­di­te verschmolzen. – Die Re­ste des Hei­lig­tums von Zeus Olym­pi­os weit hinten sind recht un­an­sehn­lich.

   Am Wegrand hat man eine Tafel mit einer Darstellung des riesigen Zel­­tes angebracht, in dem Alexander bei seinem letz­ten Ab­schied von Ma­ke­do­ni­en seine Gäste be­wir­te­te. Beim Tempel dieses „Zeus Olym­pi­os” fand man im Vorjahr (2000) ei­nen Schild mit dem ma­ke­do­ni­schen Herr­schafts­stern. - Ein kleines Museum un­ter­rich­tet den Be­su­cher kundig über Haus- und Städ­te­bau oder auch über Re­stau­ra­ti­ons­tech­ni­ken und prä­sen­tiert unter anderem eine uralte Wasserorgel (Hy­drau­lis). Ein vor dem Mu­se­um ein­her­hin­ken­der älterer Herr scheint mir für mei­nen Hin­weis dank­bar zu sein, daß man sich in der jet­zi­gen Sonnenglut den Weg bis zum Zeus-Hei­lig­tum gu­ten Ge­wis­sens er­spa­ren könn­te.

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