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Trampfahrt 1963
III Zu Wim Wenders
IV Film und Kindheit
V Mitschüler/Schulen
VI GERMANISTICA


Oben: Blick vom Putuo Zongcheng auf ein Hochzeitsfeuerwerk in Chengde.
Im Hintergrund der "Hammerfelsen" (Qingchui Feng) und davor die gestaltgleiche Liuli-Wanshou-Pagode,
die zum Xumi-Fushou-Tempel gehört.

Links oben: Putuo Zongcheng in Chengde: Cihangpudu-Tempel und rechts daneben
der Goldene Pavillon (Wanfaguiyi)
Links unten: Dachziegel des Pavillons mit Hieb- und Kratzspuren

Quellen für die Photos links: http://de.academic.ru/pictures/dewiki/99/01d59fa7c6a5a4d48b9e0208ff92b6c7.jpgwww.travelty.de/china-2006/bericht/foto-515.html     Für das Foto rechts: H.F.

                                  

Wir betreten sodann den Innenhof des Tempels Cihangpudu, der den berühmten Goldenen Pavillon (Wanfaguiyi) umschließt. Sven Hedin hatte den Pavillon als Musterbeispiel eines Lamatempels für die Chicagoer Weltausstellung von 1933 kopieren lassen. Diese Kopie war jedoch keine ebenbürtige, keine in chinesischer Manier, die das Original in gewissen Hinsichten zu erhöhen trachtet. Und selbstverständlich war das Dach des kopierten Pavillons nicht mit goldüberzogenen Kupferziegeln geschmückt und überhaupt in seinem Dekor stark reduziert. Das alles ist verständlich und verzeihlich; nicht aber das Vorgehen der japanischen Besatzungssoldaten, die sich wenig später hier und anderswo daran machten, das Gold der Sakralbauten abzuschlagen oder mit Bajonetten abzukratzen am Wanfaguiyi sind noch Spuren davon zu sehen. Die zu diesem Sakrileg abkommandierten Soldaten hörten aber angeblich sogleich damit auf, als einer ihrer plün­dernden Kameraden vom Dach zu Tode stürzte.

   Bezaubernd die Rundblicke von der höchsten Etage der den Wanfaguiyi umlaufenden Galerie, die über andere "Äußere Tempel" hinweglaufen, über Partien des nahen Sommerpalastes und dessen weitläufigen Mauerring sowie über die Stadt Chengde. In der Ferne zeichnet sich die Silhouette des "Hammerberges" ab, der womöglich einst als verheißungsvolles Symbol männlicher Fruchtbarkeit für den Standort dieses Kaiserpalastes betrachtet wurde. Von dieser Terrassen­etage aus hat man den Goldenen Pavillon direkt unter sich und kannn gut erkennen, dass einige Gebäude der Tempelanlage mit Ausnahme der oberen Stock­werke mit Gestein und Erde aufgefüllt sind.
   Beim Hinabsteigen sehen wir uns noch buddhistische Skulpturen, Gemälde und Kultgeräte an, die in den Seitengebäuden des Innenhofes vom Wanfaguiyi aus­gestellt sind.

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