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Gark├╝chen auf dem Djemaa el Fna




Abfertigungshalle des Flughafens Marrakech-Minara
Quellen: http://mustseeplaces.eu/wp-content/uploads/2015/09/Place-Djemaa-el-Fna-morocco.jpg   www.asf-a89.fr/wp-content/uploads/2015/03/Marrakech-Menara-Airport-Moroco2.jpg


Am Abend suchen zum letzten Mal den Djemaa el Fna auf. Die Bänke auf dem südlichen Vorplatz sind wie üblich besetzt, doch auf einer für vier Personen angelegten Bank hat nur ein recht elegant gekleideter Herr mittleren Alters Platz ge­nom­men. Er sitzt mit ausgebreiteten Armen da und zieht sich zusammen, als ich rechts neben ihm Platz nehme und Ruth sich außen rechts danebensetzt. Wir beiden kommentieren einige Szenen auf dem Markt; nach einigen Minuten ver­spü­re ich eine leichte Berührung an meinem Hals – die Hand dieses Herrn! Wie nach einem Versehen zieht er seinen Arm rasch zurück, entschuldigt sich aber nicht, woraufhin ich mich bald erhebe, nach der manchmal her­vor­lu­gen­den Hals­kordel meines Brustbeutels taste und mit Ruth noch einmal über den Platz gehe.

   Ein weiteres Mal lassen uns im großen Innenhof des Hotels 'Les Jardins de la Koutoubia' bei einem marokkanischen Weißwein nieder, in der Nähe eines leise Gitarre Spielenden und in einiger Entfernung von einer Bauch­tanz­dar­bie­tung. Und packen zuletzt noch für morgen früh unsere Siebensachen.

 

Mittw. 07.10.15:

Wir beiden sind mit die ersten, die sich um 6h30 am noch inkompletten Frühstücksbuffet einfinden. Ein Taxi bringt uns danach zum Flughafen, wo ich die nicht ausgegebenen Dirham nur auf umständlichste Weise wie einst im Osteuropa der 1980er Jahre umtauschen kann. Bei dieser gestrengen Prozedur in der eleganten Abfertigungshalle hat man zuerst das Reisegepäck aufzugeben, dann die Boarding Card zu besorgen und darf erst dann, falls noch genügend Zeit ver­blie­ben ist, zu dem einzigen offiziellen Geldtauschschalter gehen. Alles wird wie schon bei der Einreise mehrmals überprüft.

   Diesmal ist es kein Direktflug mit der Lufthansa, vielmehr bringt uns Swiss Air zunächst nach Genf, wo wir eine gute Stunde bis zum Anschlußflug nach Frankfurt/Main verbringen. Dort geht es für den ICE nach Stuttgart, zu dem wir wie auf endlos langen Wegen unterwegs ist, ähnlich hektisch wie vor Jahren bei unserer Rückkehr von China zu. Auch gibt es wiederum ein kleines Ärgernis mit den Sitzplätzen; zwei Personen, die unsere reservierten Plätze belegt ha­ben, muß ich unsere Tickets mit dem Hinweis vorzeigen, daß in diesem Abteil sonst keine Plätze mehr für ein Paar frei sind.


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