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RUTH FLEIGS GALERIE
Schulkinder malen
Bilderbuch Rob. Rabe
Kritzel-Kratzel
HORST FLEIGS TEXTE:
I  Philosophica
II  Reiseberichte
III Zu Wim Wenders
IV Film und Kindheit
V Mitschüler/Schulen
Alt-Walsum 1951-53
OB-Holten 1953-55
OB-Sterkrade 1955-65
VI GERMANISTICA



Das Walsumer Kollegium um 1953; von links: Rektor Ließ, Propst Theißelmann (nach dem die Schule 1997 benannt wurde), Herr Köberling, Fau Kuhn, Herr Lemkamp, Frau Schneider, Kaplan Bernard, Frau Vogt, Herr Krüßmann

Der untere Holzrand der Schultafel hat ein kleines Loch für die Schnur, an der das wie gestrickte hellgraue Tafelläppchen hängt.


An den Griffeln gefällt mir das festanliegende, oft mit gewundenen Farbstreifen ver­zier­te Papier. Die Griffel können sehr spitzig sein. Sehe ich da nicht ein­mal ein Tröpfchen Blut auf meinem linken Handballen? Manchmal bricht ein Griffel an der Spitze ab oder sogar mitten entzwei. Beim Schreiben ein feines Sin­gen, Schrammen, Knirschen, auch das jähe schrille Kratzgeräusch, bei dem es mich durchrieselt. Bei schon abgerundeter Spitze habe ich ein weiches meh­li­ges Schreibgefühl. Nach längerem Gebrauch muss das Papier an der Griffelspitze abgerissen werden. Besitze ich ei­gent­lich einen eigenen Griffelspitzer?


Mein Griffelkästchen ist aus hellem Holz und außen glatt, innen aber rauer, mit einigen abgerissenen Holzfäserchen an den Rändern. Der vorne abgerundete Deckel hat eine Kerbe für den Finger, ist leicht zu schieben und passt genau: Ich bewege ihn gern hin und her. Ist er nicht mit einer Märchenszene farbig bemalt?


Das runde leichte Schwammdöschen aus Kunststoff hat einen Deckel, der immer fest zu­zu­dre­hen ist. Der drinnen liegende rote löchrige Schwamm hat sich mehr oder minder stark mit Wasser vollgesogen und muss vor dem Gebrauch vorsichtig aus­ge­drückt werden. Er riecht interessant. Sauge ich nicht heimlich dar­an? Einige der roten Randspitzen habe ich abgeknabbert.


Mit dem Ranzen und seinen beiden Haken komme ich nicht gut zurecht. Um ihn aufzusetzen, muss ich den Schulterriemen auf der einen (linken?) Seite ein­ge­hakt lassen, wodurch ich dann ein Stück weit zu dieser Körperseite hinuntergezogen werde.


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